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DigiHist 2020/21 / virtualisiert und verlegt auf 1.-3.3.2021!

Digital History. Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaften – Informationen

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CFP: Fifth Annual Conference on Digital Humanities and Digital History at the German Historical Institute Washington DC, December 9-11, 2021 (Deadline April 1)

Das Thema der diesjährigen Digital HistoryTagung am GHI lautet: „Datafication in the Historical Humanities: Reconsidering Traditional Understandings of Sources and Data“. Workshop und Tagung werden vom GHI in Zusammenarbeit mit dem C2DH, dem Lehrstuhl für Digital History an der HU Berlin sowie dem NFDI Konsortium NFDI4Memory, dem Roy Rosenzweig Centre for History and New Media sowie dem Department of History an der Stanford University organisert. Damit ist so ziemlich alles genannt, was Rang und Namen in den Digitalen Geschichtswissenschaften in Deutschland, Luxemburg und den USA hat. Das erzeugt Erwartungen und weckt Vorfreude. Alle Informationen und den Call findet man unter:

https://www.ghi-dc.org/events/event/date/datafication-in-the-historical-humanities-reconsidering-traditional-understandings-of-sources-and-data

Die Tagung soll je nach Corona-Situation klassisch vor Ort (mit Reisestipendien), hybrid oder ganz virtuell stattfinden. Der Termin ist allerdings fix.

Für die Tagung wird die Spannung zwischen dem historischen Quellenbegriff und der Datenzentrierung der Digital Humanities thematisiert bzw. instrumentalisiert. Dabei wird das Fehlen eines weithin akzeptierten konzeptionellen Frameworks für die Modellierung und Kuratierung von Daten in der Digital History konstatiert. An dieser Stelle ist vielleicht ein Hinweis auf die Data for History Initiative ( http://dataforhistory.org/ ) angebracht, die seit 2017 (u.a. vorbereitet durch den Workshop „Semantic Web Applications in the Humanities“ in Göttingen 2012 und 2015) versucht, z.B. das CIDOC-CRM in eben diese Richtung zu erweitern und für die Historischen Wissenschaften nutzbar zu machen. Jedenfalls ist es zutreffend, dass eine solche Konzeptionalisierung immer kulturgebunden ist und ein generalisierendes Modell dem Rechnung tragen müsste. Insgesamt ein sehr spannendes Thema, das interessante Diskussionen erwarten läßt.

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„Digital History“ in Google Trends für Deutschland

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CfP „Praxislabor digitale Geschichtswissenschaft“: Historikertag 2020 in München – Deadline 29.2.2020

CfP „Praxislabor digitale Geschichtswissenschaft“:
Spotlights, Hands-on-Workshops und Diskussionsrunden auf dem Historikertag 2020 in München

Organisation für die Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft:

  • Marina Lemaire (Servicezentrum eSciences, Universität Trier)
    [marina.lemaire@uni-trier.de]
  • Katrin Moeller (Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt, Universität Halle) [katrin.moeller@geschichte.uni-halle.de]

Das Praxislabor wird von der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft (http://bit.ly/2vspL5H) des Verbands angeboten. Die AG bündelt digitale Initiativen der historisch arbeitenden Disziplinen und versammelt eine breite Palette digitaler Ansätze und Methoden. Diese sollen als Begleitveranstaltung vor und während des gesamten Historikertages 2020 in ihrer Breite nicht nur erfahrbar, sondern auch erlernbar werden. Daher verstehen wir uns als Angebot und Treffpunkt für Interessierte und Spezialisten zum Thema digitale Methoden und praktische Anwendungen in der Geschichtswissenschaft. Das Praxislabor schafft eine Plattform, um Tools praktisch zu erkunden, Projekte hinsichtlich ihrer digitalen Methoden und Ergebnisse kennenzulernen, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren.

Mit der Bewerbung auf diesen Call können Sie sich für eins von drei Formaten bewerben:

  1. Spotlights

Spotlights präsentieren Ergebnisse aus Projekten und stellen dabei die angewendeten digitalen Methoden in den Mittelpunkt ihrer Darlegung. Gezeigt werden soll, wie diese Methoden ausgewählt und angewendet wurden. Dabei können Herausforderungen und auftretende Probleme ebenso thematisiert werden, wie Lösungsansätze und darauf bezogene Ergebnisse. Sie sollten die Anwendung von Methoden auch für das Publikum nachvollziehbar demonstrieren. Handouts und zusätzliche Materialien sollten digital bereitgestellt werden. Spotlights dauern maximal 30 Minuten.

  1. Hands-on-Workshops

In den Mini-Hands-on-Workshops werden Tools und / oder praktische Aspekte aus dem Methoden-Repertoire der digitalen Geschichtswissenschaft vorgestellt und können von den Teilnehmenden direkt erprobt werden. Alle technischen Voraussetzungen (Hard- und Software, zusätzliche Materialien) müssen von den Anbietenden des Workshops selbst organisiert werden, sollten aber bereits im Beschreibungstext genannt werden. Die Angebote richten sich an Gruppen verschiedener Erfahrungsstufen: Bitte weisen Sie aus, ob Sie Starter, Operator oder Trainer ansprechen möchten. Die Workshops sollten einen knappen Überblick über die Anwendungsszenarien und Schwerpunkte des Angebots geben können. Workshops können maximal 120 Minuten dauern.

  1. Diskussionsrunden

Die Diskussionsrunden dienen dem pointierten (Meinungs-)Austausch zu Fragen, provokanten Thesen oder Herausforderungen der digitalen Geschichtswissenschaft. Auszuweisen ist hier, wer die Teilnehmenden der Diskussion sind und ob Sie eine Expertendiskussion oder interaktive Diskussionsplattform anstreben. Diskussionsforen können maximal 60 Minuten dauern.

Reichen Sie für Ihre Bewerbung folgende Unterlagen strukturiert nach folgenden Punkten ein:

  • Kontaktadresse sowie Angabe zu allen Beteiligten des Angebots
  • Art des Angebots (Spotlight, Workshop, Diskussion), individuell gewünschte Dauer innerhalb des Zeitrahmens, angestrebte Zielgruppe
  • Titel und prägnante Beschreibung des Angebots (max. 150 Wörter)
  • Organisatorische Voraussetzungen für Hard- und Software (Verantwortlichkeit liegt bei Ihnen als Anbietende)
  • Form der Dokumentation der Veranstaltung, Handouts und zusätzliche Materialien (digital)

Schicken Sie Ihre Bewerbungen bis zum 29. Februar 2020 an die Mailadresse:

hinfo@geschichte.uni-halle.de. Eine Entscheidung über das Programm (Auswahl) sowie die zeitliche Organisation des Ablaufplanes erfolgt im März 2020. Bei Rückfragen können Sie sich gerne an die Organisatorinnen des Praxislabors wenden.

Das genaue Programm finden sie mit detaillierteren Beschreibungen später auf dem Blog der AG Digitale Geschichtswissenschaft sowie in Kurzfassung im Programmheft des Historikertags.

Link: https://digigw.hypotheses.org/?p=3550